Der Gesetzgeber hat rechtliche Möglichkeiten geschaffen, damit Menschen mit Seheinschränkungen wieder zurück in die Arbeit finden. Berufliche Reha hilft weiter!

Die Initiative "VISIO-N" bietet Betroffenen Infos, Tipps und Hilfe rund um das Thema Umschulung und berufliche Rehabilitation.

Eine Collage: Vier erfolgreich beruflich rehabiliterte Menschen mit Seheinschränkung an ihren neuen Arbeitsplätzen

Erfolgsgeschichten

Erfahrungsberichte aus der beruflichen Reha sehbehinderter Menschen

Diese Menschen (und viele andere) haben es geschafft. Trotz Sehbehinderung haben sie sich neue Perspektiven erarbeitet, sind nun zurück im Job und beweisen: Blindheit und Seheinschränkungen bedeuten noch lange nicht das berufliche Aus.

 

 

Arndt Wendrock mit seinem Blindenführhund.

Handicap als Begabung

„Sie haben mir das Leben gerettet.“ Solche Sätze machen die Medizinische Tastuntersucherin (MTU) Pia Hemmerling stolz und verlegen zugleich: „Das ist übertrieben. Ich finde, die Frauen retten sich selbst, wenn sie zur Untersuchung kommen.“

Pia Hemmerling bei der Tastuntersuchung.

Handicap als Begabung

„Sie haben mir das Leben gerettet.“ Solche Sätze machen die Medizinische Tastuntersucherin (MTU) Pia Hemmerling stolz und verlegen zugleich: „Das ist übertrieben. Ich finde, die Frauen retten sich selbst, wenn sie zur Untersuchung kommen.“

Sven Petit am Schreibtisch.

Große Pläne für die Zukunft

Erst beim obligatorischen Sehtest für den Führerschein fiel auf, dass sein Sehvermögen stark eingeschränkt war: Eine Diagnose, mit der Sven Petit sein Leben neu in die Hand nehmen musste.

Sven Lotter auf dem Fußballplatz.

Sven Lotter greift nach Erblindung wieder voll an

Ob als Fußballspieler, Arbeitnehmer oder Familienvater: Sven Lotter hat sich nie ins Abseits stellen lassen. Er hat zwar nicht einmal zwei Prozent Sehkraft, lebt aber trotzdem ein selbstbestimmtes Leben, ohne auf etwas verzichten zu müssen.

Vier BFW-Teilnehmer auf einem Bild

Neue Perspektive dank der beruflichen Reha

Beruf und Sehbehinderung unter einen Hut gebracht.

Benjamin Kopp am Arbeitsplatz.

Benjamin Kopp hat neue Orientierung gefunden

Zuerst hofften seine Ärzte auf ein Restsehvermögen – doch Benjamin Kopp verlor in Folge von Diabetes sein Augenlicht. Sein Leben hat er mit Unterstützung des BFW Düren neu in die Hand genommen.

Silke Grundmann und Tochter Andrea Grundmann am Arbeitsplatz.

Erfolgreich angekommen nach Weiterbildung im BFW

Sike Grundmann ist genau da angekommen, wo sie immer hin wollte. Nach vielen Jahren im Berufsleben setzte die nahezu blinde Physiotherapeutin beruflich noch mal „eins drauf“.

Vier BFW-Teilnehmer auf einem Bild

Zurück in den Beruf mit inividuellen Maßnahmen

Vielfältige Möglichkeiten, mit Seheinschränkungen oder Blindheit beruflich wieder Fuß zu fassen.

Markus Ertl am Arbeitsplatz.

Zukunftspläne für ein Leben ohne Augenlicht

Dass er aufgrund einer Augenerkrankung irgendwann erblinden würde, war Markus Ertl seit Kindheitstagen klar. Dieses Wissen nutzte er als Chance und bereitete sich auf sein Leben ohne Augenlicht vor. Eine Entscheidung, die ihm zugute kam.

Juliane Ziebarth am Arbeitsplatz

Nach Umschulung arbeitet Juliane Ziebarth als Verwaltungswachangestellte

„Irgendwann konnte ich nicht mehr mit Sicherheit sagen, ob die Kinder nur Blätter pflücken oder Vogelbeeren essen”, sagt Juliane Ziebarth. „Da war für mich klar: Als Heilerzieherin kannst du nicht mehr arbeiten.” Aufgeben war das allerdings nicht. Ganz im Gegenteil.

Bernd Drolshagen am Arbeitsplatz.

Blindheit ist kein Handicap für den Beruf

„Meine Krankheit ist kein Hindernis, sondern ein Antrieb”, sagt Bernd Drolshagen. Der 44-Jährige ist durch die angeborene Augenerkrankung Retinopathia pigmentosa, eine schleichende Netzhautdegeneration, vollständig erblindet. Und steht damit mitten im Leben.

Die vier Umschüler auf einem Bild

Vier unterschiedliche Wege, wie Menschen mit Seheinschränkungen in den Beruf zurückfinden

Individuelle Möglichkeiten mit Seheinschränkungen oder Blindheit beruflich durchzustarten.

Marion Lange am Schreibtisch im Büro.

Für Marc Birkholz ist das Handicap ein Vorteil im Beruf

Es muss nicht immer eine neue Ausbildung sein: Eine spezielle Integrationsmaßnahme im Berufsförderungswerk (BFW) Düren eröffnete dem fast blinden Marc Birkholz ganz neue Chancen und ermöglichte den Einstieg in den Beruf.

Marion Lange am Schreibtisch im Büro.

Für Ulrich Badde ist die Blindheit kein Hindernis

„Ich vermisse nichts, weil ich es nicht anders kenne“, sagt Ulrich Badde. Für den 35-jährigen Richter, der seit frühester Kindheit blind ist, war die Behinderung nie ein Hindernis, das zu erreichen, was er sich vorgenommen hat. Ganz im Gegenteil, mit einem gesunden Selbstbewusstsein geht er jede Herausforderung an und ist sich sicher: „Wenn Menschen mit einem Handicap die Chance bekommen, sich zu verwirklichen, können sie über sich hinauswachsen.“

Marion Lange am Schreibtisch im Büro.

für einen Neustart

Mit ihren damals 51 Jahren fing Marion Langes Leben 2007 nochmal richtig an. Nicht nur, dass die kurz zuvor ausgebildete medizinische Schreibkraft gerade im Städtischen Klinikum Dessau ihren ersten Arbeitsvertrag nach 14 Jahren Arbeitslosigkeit unterschrieben hatte, das Mobilitätstraining im BFW Halle eröffnete ihr auch im Alltag wieder ganz neue Möglichkeiten.

Die vier erfolgreich integrierten Menschen auf einem Bild.

Erfolgreich zurück ins Arbeitsleben gefunden haben

Vier Menschen mit ihrer ganz einzigartigen Erfolgsgeschichte zeigen, wie der Weg zurück ins Arbeitsleben erfolgreich gelingt und was ihnen dabei eine große Hilfe war.

 

Ursula Marx am Schreibtisch im Büro.

Ursula Marx arbeitet mit maßgeschneiderten Hilfsmitteln

Eigentlich ist Ursula Marx ein BFW-Insider. Vor fast 30 Jahren absolvierte die sehbehinderte Frau ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg. 1986 erhielt sie bei der Stadt Würzburg prompt eine unbefristete Anstellung. 

Vier erfolgreiche Teilnehmer mit Seheinschränkungen

Wie individuell der Weg zurück in den Beruf ist, zeigen die vier Erfolgsgeschichten

Dank spezieller Schulungen und entsprechender Maßnahmen haben die vier Menschen ihren Weg zurück in den Beruf gefunden und so eine neue berufliche Perspektive bekommen.

Verene Bentele im Portrait

„Uns Uwe“ im Gespräch mit Visio-N über die Blindenfußball-Bundesliga

Zu einer Zeit, als Pelé und Eusebio aktiv waren, galt er als einer der besten Mittelstürmer der Welt. Mit dem Hamburger SV gewann er die Deutsche Meisterschaft, den DFB-Pokal und schoss sich 1963/64 mit 30 Treffern zur ersten Torjägerkanone der Bundesligageschichte – heute ist er als DFB-Ehrenspielführer u.a. Botschafter der Blindenfußball-Bundesliga. Uwe Seeler im Interview mit Visio-N über außergewöhnliche Leistungen und gelebte Normalität.

Verene Bentele im Portrait

Alleinerziehende Mutter meistert ihren Weg trotz Seheinschränkung

Nicole Zehm hat gerade ihre Tochter zur Welt gebracht, als sich ihr Leben von einem auf den anderen Tag für immer veränderte – plötzlich verliert sie immer weiter ihr Augenlicht. Eine ganz besondere Herausforderung für die alleinerziehende Mutter.

Cem Tören hat seine Zukunft im Visier 

„Die nachlassende Sehkraft hat keinen Einfl uss auf meine Lebensfreude – zumindest nicht mehr“, sagt Cem Tören. Der junge Mann hat eine Augenkrankheit und ist heute nahezu blind. Zu akzeptieren, dass er sein Augenlicht mehr und mehr verlieren wird, war kein leichter Weg. Aber er hat sein Leben mit Handicap erfolgreich gestaltet.

Verene Bentele im Portrait

Die Inklusion in den Köpfen

Dass man auch als Geburtsblinde sicher ins Ziel treffen kann, beweist Verena Bentele: Im paralympischen Biathlon und Skilanglauf gewann sie zwölf Goldmedaillen und wurde vier Mal Weltmeisterin. Der Erfolg hörte mit dem Ende der sportlichen Karriere aber nicht auf. Im Interview mit Visio-N spricht sie darüber, wie man Hürden überwindet und Brücken zu Mitmenschen baut.

Jessica Mohr wird von anderen Sehbehinderten auf einer Modenschau ertastet

Jessica Mohr steht selbstbewusst im Leben

Mit 16 Jahren erfährt Jessica Mohr, dass sie langsam erblinden wird. Aber das hält sie nicht davon ab, zu studieren und beruflich voll durchzustarten.

Benedikt Krißmer und Jan Schuler vor dem Gebäude der Firma Burkert

Zwei Hohenloher trotz Seheinschränkung im Beruf

Seit Anfang des Jahres gehen Benedikt Krißmer und Jan Schuler jeden Morgen wieder an ihren Arbeitsplatz. Ganz selbstverständlich ist das nicht. Denn Benedikt Krißmer ist stark sehbehindert, Jan Schuler nahezu blind.

Die vier Umschüler auf einem Bild

Vier Erfolgsgeschichten, wie Menschen mit Seheinschränkungen in den Beruf finden

Vier Menschen mit Seheinschränkungen haben dank spezieller Schulungen den Weg in den Beruf gefunden.

Susanne Draheim sitzt an ihrem neuen, blindengerechten Arbeitsplatz.

Eine neue Perspektive durch berufliche Reha

Als eine Sehbehinderung ihren Traumberuf Sozialpädagogin unmöglich machte, orientierte sich Susanne Draheim beruflich neu und legt mit einer Umschulung im BFW Düren den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft.

Nadine Beier massiert einen Patienten

Berufliche Reha ebnete Nadine Beier einen Weg in die Zukunft

Mit Anfang 20 musste Nadine Beier feststellen, dass sie wegen einer erblich bedingten Augenkrankheit nicht mehr als Zahnarzthelferin arbeiten kann. Nach einer Phase der Unsicherheit, hat sie sich nun erfolgreich ins Berufsleben zurückgekämpft. Wie, das lesen Sie hier...

Vier erfolgreich rehabilitierte Menschen mit Seheinschränkung

Vier Kurzporträts erfolgreich rehabiliterter Menschen mit Sehbehinderung

Vier Menschen, vier Schicksale, die eines eint: Beruflicher Erfolg trotz Sehbehinderung! Lesen Sie mehr...

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