Der Gesetzgeber hat rechtliche Möglichkeiten geschaffen, damit Menschen mit Seheinschränkungen wieder zurück in die Arbeit finden. Berufliche Reha hilft weiter!

Die Initiative "VISIO-N" bietet Betroffenen Infos, Tipps und Hilfe rund um das Thema Umschulung und berufliche Rehabilitation.

Recht auf Teilhabe für blinde und sehbehinderte Menschen

Lupe auf Gesetzbuch

Der Verlust der Sehkraft – ob nun nach Krankheit, Unfall oder als Folge eines genetischen Defekts – bedeutet für viele Menschen in Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit zu fallen. Um Menschen mit (Seh-)Behinderungen die Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, ist im Sozialgesetzbuch IX, § 33 eine gesetzliche Grundlage geschaffen worden. Menschen mit körperlichen und psychischen Behinderungen haben ein Recht auf Teilhabe, das beinhaltet auch einen Anspruch auf:

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA)

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass diese sich ganz unterschiedlich gestalten können – auch in der Zielrichtung. Sie umfassen sowohl Maßnahmen zur Arbeitsplatzerhaltung, als auch zur Arbeitsplatzgewinnung. Im Wesentlichen handelt es sich um:

Erstens

Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes einschließlich Beratung und Vermittlung, Trainingsmaßnahmen und Mobilitätshilfen

Zweitens

Eine Berufsvorbereitung einschließlich einer erforderlichen Grundausbildung

Drittens

Berufliche Anpassung und Weiterbildung einschließlich eines erforderlichen schulischen Abschlusses

Viertens

Eine Umschulung. Im SGB IX werden speziell die Berufsförderungswerke als durchführende Einrichtungen genannt.

 

Jeder Mensch, der auf Grund einer Behinderung von Arbeitslosigkeit bedroht ist, hat ein Recht auf berufliche Reha!

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