Der Gesetzgeber hat rechtliche Möglichkeiten geschaffen, damit Menschen mit Seheinschränkungen wieder zurück in die Arbeit finden. Berufliche Reha hilft weiter!

Die Initiative "VISIO-N" bietet Betroffenen Infos, Tipps und Hilfe rund um das Thema Umschulung und berufliche Rehabilitation.

Die 4 Schritte in die berufliche Rehabilitation

Gehstock auf Leitsystem am Bahnhof

Wer in seiner Sehfähigkeit eingeschränkt ist, der ist oft von Arbeitslosigkeit bedroht. Aber Blinde und Sehbehinderte können durch eine berufliche Reha zurück in den Job finden – und Unabhängigkeit bewahren.

Zurück ins Arbeitsleben

Der Weg in die berufliche Reha führt über mehrere Stufen:

Erstens

Antragstellung

 

Zunächst reichen Sie bei einer der folgenden Stellen den Antrag ein:

  • Rentenversicherung (nach 15 Jahren Beitragszahlung)
  • Bundesagentur für Arbeit (ALG I-Empfänger)
  • SGB II-Dienststellen, z.B. Jobcenter (ALG II-Empfänger)
  • Berufsgenossenschaft (Berufskrankheit/Unfall)
  • Antrag HIER herunterladen
Zweitens

Bescheid

 

  • Wurde der Antrag abgelehnt, haben Sie einen Monat Zeit Widerspruch einzulegen. Wird auch der Widerspruch abgelehnt, ist der Gang vors Sozialgericht der letzte Weg
  • Bei einer Antragsbewilligung folgt eine berufliche Reha
 z.B. in einem Berufsförderungswerk
  • Wurde der Antrag bewilligt, folgt die berufliche Rehabilitation (zum Beispiel in einem BFW)
Drittens

Beratung

 

In einer persönlichen Beratung werden mit Ihnen gemeinsam die Art Ihrer Leistungen zur Teilhaben am Arbeitsleben festgelegt.

Viertens

Umsetzung der Leistung

 

Diese Leistungen werden dann umgesetzt. Je nach Festlegung können diese Weiterbildungen, ganzen Umschulungen u.v.m. sein.

Fragen zu beruflicher Reha?
Nutzen Sie unsere kostenlose
Hotline 0800 - 60 60 224
hotline